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Bericht über die Veranstaltung "Gesundheit schützen - alternative Verkehrspolitik" am 18. Juni in Sindelfingen

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Der informative Vortrag von Dr. Johannes Töpler (Mitglied des Vorstands des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbands) über WASSERSTOFF und seine Bedeutung in einem erneuerbaren Energiesystem am 18.Juni in Sindelfingen machte noch einmal deutlich, wie notwendig eine Energiewende ist: „Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verlässt.“

Wasserstoff und Brennstoffzelle ist nicht nur für Autos verwendbar, sondern auch für Heizung, Flugzeuge und als Energieträger. Gefährliche Abgase und Feinstäube, die tödlich wirken, werden vermieden.

Der Beitrag der Umweltgewerkschaft betonte, dass man wegkommen muss vom Individualverkehr, hin zum öffentlichen Nahverkehr und Güterverkehr auf die Schiene muss. Warum sich Wasserstoff als erneuerbarer Energieträger noch nicht durchgesetzt hat, liegt zum einen an den Profitinteressen der Ölindustrie, den Aktionären, die nur an maximalen Renditen interessiert sind und zum anderen an der geringen Nachfrage der Kunden.

Tobias Knapp von den `Freunden der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen` führte aus:“Wir als Automobilarbeiter machen uns sehr wohl Gedanken um unsere Arbeitsplätze und den Veränderungen in der Welt. Die Gesundheit und der Erhalt der gesamten Erde spielen dabei eine wichtige Rolle. Deshalb setzen wir uns ein für die Abkehr von fossilen Brennstoffen und treiben die Diskussion um regenerativ gewonnenen Wasserstoff als Energieträger voran.“

Dafür brauchen wir aber die Mehrheit der Arbeiter, ihrer Familien und der Bevölkerung die sich organisieren und sich im Sinne dieses Zitates von Dr. Töpler einsetzen:

Wir retten mit Milliarden `System-relevante Banken` doch es gibt gar keine System-relevante Bank. Das Einzige, was für das System Menschheit relevant ist, ist die Erhaltung der Lebensgrundlagen für die kommenden Generationen.- Und die ist wirklich alternativlos“.