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Leserbrief: Die aktuelle Debatte um VW Gate und die Folgen für Beschäftigten geht uns Alle an

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich bin 42 Jahre bei Mercedes in der Arbeit, davon Jahrzehnte in der PKW Entwicklung. In der IGM seit 1970.

Diesel-Gate / VW-Gate und die anderen kriminellen Machenschaften kann uns nicht ruhen lassen.
Deswegen finde ich gut wenn nicht nur die VW Kollegen, sondern alle Automobiler das zu Thema machen. Dieselgate-Benzinergate und E-Mobilität mit allen Konsequenzen betreffen aller Automobiler weltweit.

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Streik bei Mercedes für Lohnerhöhung

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Am 24.11. 2016 ab 0.30 Uhr gab es einen 2-stündigen Warnstreik der Nachtschicht im Mercedes-Werk in Kecskemét (Ungarn) wegen der gescheiterten Tarifverhandlungen. Das meldet die online-Ausgabe der Tageszeitung Népszava. Der Metallgewerkschaft Vasas verlangt eine 15%-tige Lohnerhöhung, aber das hat die Werksleitung abgelehnt. 60 Arbeiter von mehrere Abteilungen waren beteiligt. Den Gewerkschaft-Vertretern wurde der Zutritt zum Werk und zu den streikenden Arbeitern verweigert. Die Gewerkschaft kritisiert dieses Vorgehen des Weltkonzerns. Die Werksleitung erklärte ihre Bereitschaft, weiter zu verhandeln. Die niedrigen Löhne (ein Facharbeiter verdient etwa ein Drittel von Deutschland) sind ein „Standortvorteil“. Dazu kommt, dass Daimler von der Regierung Steuervorzüge, Ausbau der Infrastruktur und andere Förderung erhält. Das Streikrecht wurde unter der Regierung Orban in Ungarn weitestgehend eingeschränkt.

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"Wir bringen Licht ins Dunkel: kriminelle Machenschaften und Umweltverbrechen von VW anklagen!"

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Es ist mehr als ein Jahr her, dass VW zugeben musste, illegale Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung ihrer Diesel-Fahrzeuge verwendet zu haben. Auf der VW-Hauptversammlung baten Aufsichtsrats- und Vorstandschef um Verzeihung und versprachen mehr Transparenz. Doch jetzt geht VW in die Offensive gegen Forderungen, für die entstandenen Schäden zu haften: die eingesetzte Schummelsoftware habe nicht gegen geltende EU-Gesetze verstossen. 
Allen Versprechen von umweltfreundlicher E-Mobilität zum Trotz sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren als „bewährte Antriebstechnik“ noch Jahrzehnte weiter produziert werden. Mit dem sogenannten „2-Grad-Ziel“ des Pariser Weltklimagipfels 2015 wird die Existenz der Menschheit aufs Spiel gesetzt. Wir brauchen einen breiten Zusammenschluß, um wirkungsvolle Umweltschutzmaßnahmen gegen diese umweltzerstörerische Politik von Autokonzernen und den ihnen verpflichteten Regierungen durchzusetzen. Das Verursacherprinzip muß durchgesetzt werden.
Aus diesem Anlass laden wir zu einer Protestkundgebung am 14.11.2016 um 17:30 Uhr am Schillerplatz ein. Die Kundgebung wird als öffentliches Tribunal durchgeführt unter dem Motto "Wir bringen Licht ins Dunkel: kriminelle Machenschaften und Umweltverbrechen von VW anklagen!." Die Kundgebung wird vom VW-Komitee, der MLPD Hannover, Mitgliedern der Umweltgewerkschaft und des Frauenverbands Courage, Kleingärtner und Einzelpersonen vorbereitet. Wir laden alle Interessierten ein, teilzunehmen und alle umweltpolitischen Anliegen einzubringen.
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Schutz der Umwelt und Gesundheit – für eine alternative Verkehrspolitik

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Möglichkeiten alternativer Energien und Antriebe am
Beispiel Brennstoffzelle
Referent: Dr. Johannes Töpler
(Mitglied des Vorstands des Deutschen Wasserstoff- und
Brennstoffzellen-Verbands)
anschließend Diskussion
• ist Umweltschutz und Kampf um Erhalt der
Arbeitsplätze in der Autoindustrie ein Widerspruch?
• Weitere Fragen und Anregungen
Samstag 05. November 2016, 17:00 Uhr
Sportsbar-Lounge Public
Böllinger Straße 40, 74078 Heilbronn
Veranstalter:
Heilbronner VW-Komitee „Für die Zukunft der Jugend – gegen
Profiteure und Umweltbetrug in der VW-Krise“
unterstützt von der Ortsgruppe der Umweltgewerkschaft Heilbronn
Kontakt: Günter Kachel, Innsbruckerstraße 59, 74072 Heilbronn,
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