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"Wir bringen Licht ins Dunkel: kriminelle Machenschaften und Umweltverbrechen von VW anklagen!"

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Es ist mehr als ein Jahr her, dass VW zugeben musste, illegale Abschalteinrichtung in der Motorsteuerung ihrer Diesel-Fahrzeuge verwendet zu haben. Auf der VW-Hauptversammlung baten Aufsichtsrats- und Vorstandschef um Verzeihung und versprachen mehr Transparenz. Doch jetzt geht VW in die Offensive gegen Forderungen, für die entstandenen Schäden zu haften: die eingesetzte Schummelsoftware habe nicht gegen geltende EU-Gesetze verstossen. 
Allen Versprechen von umweltfreundlicher E-Mobilität zum Trotz sollen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren als „bewährte Antriebstechnik“ noch Jahrzehnte weiter produziert werden. Mit dem sogenannten „2-Grad-Ziel“ des Pariser Weltklimagipfels 2015 wird die Existenz der Menschheit aufs Spiel gesetzt. Wir brauchen einen breiten Zusammenschluß, um wirkungsvolle Umweltschutzmaßnahmen gegen diese umweltzerstörerische Politik von Autokonzernen und den ihnen verpflichteten Regierungen durchzusetzen. Das Verursacherprinzip muß durchgesetzt werden.
Aus diesem Anlass laden wir zu einer Protestkundgebung am 14.11.2016 um 17:30 Uhr am Schillerplatz ein. Die Kundgebung wird als öffentliches Tribunal durchgeführt unter dem Motto "Wir bringen Licht ins Dunkel: kriminelle Machenschaften und Umweltverbrechen von VW anklagen!." Die Kundgebung wird vom VW-Komitee, der MLPD Hannover, Mitgliedern der Umweltgewerkschaft und des Frauenverbands Courage, Kleingärtner und Einzelpersonen vorbereitet. Wir laden alle Interessierten ein, teilzunehmen und alle umweltpolitischen Anliegen einzubringen.