Drucken

An die kämpfenden Suzuki-Arbeiter in Indien

am .

Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich erkläre meine volle Solidarität mit Euch und wünsche Euch viel Kraft und Zuversicht in Eurem schweren, aber gerechten Kampf für gewerkschaftliche
Organisierung.
Ich bewundere Euren unermüdlichen Kampf für die Rechte der Arbeiter und sehe ihn als Vorbild für alle Arbeiter und Arbeiterinnen auf der
ganzen Welt in ihrem Kampf für ihre Rechte. Solange der Kapitalismus existiert, werden diese Kämpfe notwendig sein, bis eine befreite Gesellschaft ohne
Ausbeutung und kapitalistsche Unterdrückung erreicht ist, der echte Sozialismus. Auch bei uns in Deutschland, dem ach so "demokratischen Staat", müssen sich Arbeiter gewerkschaftliche Rechte erkämpfen.
In unserem Betrieb (300 Mitarbeiter, der auch für die Automobilindustrie produziert), haben wir gegen den Willen der Geschäftsleitung und mit
Unterstützung der Gewerkschaft einen Betriebsrat aufgebaut. Danach wurden alle Mitglieder des Betriebsrats, die alle in die Gewerkschaft eingetreten sind,
von der Firmenleitung massiv gemobbt und eingeschüchtert. Manche Kollegen hielten dies, auch aus Angst vor Verlust des Arbeitsplatzes, nicht mehr
aus und verliessen den Betriebsrat, sodass wir diesen
auflösen mußten.Hoch die internationale Solidarität!
Mit solidarischen GrüßenGerhard Herold