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Von den Repräsentanten der internationalen Konzernzusammenarbeit GM / PSA - Info Nr.6

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Internationaler Informationsbrief GM-PSA

Nr. 6 – September 2014

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ihr hattet vor wenigen Tagen den Internationalen Informationsbrief Nr. 5, u.a. zum Kampf gegen die Schließung des Opel Werkes in Bochum/Deutschland, erhalten. Wir dokumentieren dazu einen Artikel der Kollegenzeitung „Blitz“ vom 23. September 2014:

„Streik ?! - Wenn nicht jetzt, wann dann!

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SOLIDARITÄTS-ERKLÄRUNG

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Rüsselsheim, 21. September 2014

SOLIDARITÄTS-ERKLÄRUNG

Liebe OPELANER, Kolleginnen und Kollegen,

unser „bundesweite Vorbereitungstreffen für die 1. Internationale Automobilarbeiterkonferenz 2015 in Sindelfingen“ erklärt euch unsere volle Solidarität.

Auch wenn euer OPEL Werk in Bochum von den zentral ausgerichteten Medien über BILD- Zeitung, Funk und Fernsehen schon seit Monaten für tot erklärt wird, zeigen doch alle ihre Versuche euch mit Abfindungen, Sozialplänen und anderen Betrugsmanövern klein zu kriegen nur das Eine:

Die Auto-Monopole fürchten nichts mehr, als den entschlossenen selbständigen gemeinsamen Kampf der Arbeiterinnen und Arbeiter.

Seit dem 1. Automobilarbeiter-Ratschlag 1998 arbeiten wir an der Entwicklung von Zusammenarbeit der Belegschaften über Konzern- und Ländergrenzen hinweg und bereiten jetzt die erste internationale Automobilarbeiterkonferenz für 2015 vor, um zu einer festen Koordination und verbindlichen internationalen Zusammenarbeit überzugehen.

Euer Kampf ist ein wichtiger Schritt zur Arbeiteroffensive. Für die Zukunft, die Jugend und unsere Kinder ist er genau der richtige Schritt.

Ihr steht nicht allein. Automobilarbeiter und ihre Familien bundesweit und international stehen an eurer Seite. Seid versichert, dass wir unsere ganzen Kräfte und Potentiale dafür nutzen werden, Solidarität und Unterstützung zu organisieren und den Kampf gemeinsam mit euch zu führen.

Einstimmig beschlossen auf dem bundesweiten Vorbereitungstreffen in Rüsselsheim am Sonntag, 21. September 2014 mit 24 Teilnehmern aus über 10 Automobil- und Zulieferer-Betrieben.

Wir überweisen die heute gesammelten Spenden von 151,37 € für euren Kampf auf euer Solidaritätskonto.

Kontakt und Info über:

www.iaar.de

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Daimler klagt gegen den Südwestdeutschen Rundfunk (SWR) – 31.07.14

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Die Praxis der international tätigen Konzerne ist bekannt, mit Werkverträgen und Leiharbeit das Lohnniveau unter das Existenzminimum zu drücken und unsere Rechte zu beschneiden. Durch einen Filmbeitrag des SWR vom 13.05.13 „Hungerlöhne am Fließband“ wurde dies am Beispiel Daimler ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Das will Daimler per Klage auch für die Zukunft unterbinden.

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Solidaritätsadresse für die internationale Konzernkoordination - GM

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Liebe Freunde von ASOTRECOL,
im Namen der internationalen Koordinierung für die GM-Arbeiter möchte ich unsere Solidarität für euren dreijährigen Kampf für die Rechte der verletzten Arbeiter gegen GM ausdrücken! Euer harter und mutiger Kampf ist ein wichtiges Zeichen für die Arbeiter der Welt, dass auch eine kleine entschlossene Organisation erfolgreich einen der größten Konzerne der Welt herausfordern kann. Wer kämpft, bekommt Solidarität! Führt Euren Kampf bis zu Sieg weiter! Arbeiter aller Länder, vereinigt Euch! Nie waren diese Worte von Marx und Engels wichtier als heute!
Solidarische Grüße
Fritz Hofmann, Betriebsrat Opel Eisenach, Repräsentant der internationalen Konzernzusammenarbeit der GM-Arbeiter

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Liebe Freunde in Südafrika,

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wir verfolgen euren mutigen Streik der Metallarbeiter mit solidarischen Gefühlen. Völlig zu Recht haltet ihr an euren berechtigten Forderungen fest: 12 bis 15 Prozent Lohnerhöhung, Übernahme jugendlicher Arbeiter, Wohnzuschuss wie bei den Minenarbeitern von 68 Euro und Verbot der Leiharbeit. Nach dem erfolgreichen Streik der Platinarbeiter setzt ihr ein Zeichen, dass die Arbeiter in Südafrika ein wachsendes Selbstvertrauen entwickeln.